Windows
Windows 10 oder 11, 64 Bit. Ohne Installer: entpacken und starten.
Für Windows herunterladenKostenlose App für Tachographen-Fahrerkarten · Windows und Android
Stecken Sie einen USB-Kartenleser an Ihren Windows-PC oder Ihr Android-Telefon, legen Sie die Fahrerkarte ein, und die Datei geht direkt in Ihren TachoAssist-Arbeitsbereich. Nichts einzutippen, nichts einzurichten.
Die App ist kostenlos, es gibt keine Testphase, die abläuft, und es ist nichts anzuschaffen: zum Auslesen und Speichern der Datei brauchen Sie kein Konto, und die meisten Standard-USB-Kartenleser erledigen die Arbeit — in der Regel genügt das Gerät, das Sie ohnehin haben. TachoAssist Card Reader liest Fahrerkarten; die Fahrzeugeinheit liest er nicht aus.
Version 1.0.2 · 9. September 2026 · Kostenlos · zum Auslesen und Speichern von Dateien ist kein Konto nötig.
Windows 10 oder 11, 64 Bit. Ohne Installer: entpacken und starten.
Für Windows herunterladenAndroid 8.0 oder neuer mit USB-C-Anschluss (bei älteren Telefonen genügt ein OTG-Adapter).
Für Android herunterladenSie können die App an die Taskleiste anheften, dann ist sie schneller zur Hand.
Bei einer Aktualisierung installieren Sie die neue Version einfach über die vorhandene. Vorher deinstallieren ist nicht nötig.
Für einen Standard-CCID-Kartenleser braucht Windows keinen eigenen Treiber: der mitgelieferte Klassentreiber von Windows 10 und 11 übernimmt das, das Gerät ist meist sofort nach dem Anstecken bereit. Android braucht ebenfalls keinen Treiber, fragt aber beim ersten Anstecken eines USB-Zubehörs nach der Erlaubnis.
Unter Android liegen gespeicherte Dateien zusätzlich im Ordner „Downloads“.
Eine ganze Karte ist in deutlich unter einer Minute ausgelesen. Damit wird aus der Frist, die spätestens alle 28 Kalendertage erfüllt sein muss, eine Sache von einer Minute am Küchentisch oder im Fahrerhaus statt einer Fahrt in die Disposition. Heraus kommt die ganz normale, digital signierte Tachographendatei — dieselbe DDD-Datei, die Ihre Auswertesoftware, Ihre Fuhrparkleitung und die Kontrolle erwarten.
Zum Auslesen einer Fahrerkarte und zum Speichern der DDD-Datei brauchen Sie kein TachoAssist-Konto.
Anmelden müssen Sie sich nur, wenn Sie die Datei direkt an Ihr TachoAssist-Konto zur Auswertung senden wollen.
Die App funktioniert auch offline.
Bis Sie sie senden, bleibt die Datei auf dem Gerät, mit dem Sie ausgelesen haben. Das Senden ist eine bewusste Handlung, und die Datei geht in den Arbeitsbereich, in dem Sie angemeldet sind — sonst nirgendwohin. Eine Fahrerkartendatei enthält personenbezogene Daten eines namentlich bekannten Fahrers; behandeln Sie sie wie eine Lohnabrechnung.
Für das Auslesen einer Fahrerkarte brauchen Sie weder eine Unternehmenskarte noch einen Downloadkey. Die Karte antwortet einem gewöhnlichen Kartenleser von sich aus — deshalb arbeitet diese App mit Hardware, die niemand bei uns kaufen muss.
Die meisten Standard-USB-Kartenleser (CCID) sollten funktionieren.
Getestet sind:
Achten Sie unter Android auf ein USB-C-Kabel oder einen OTG-Adapter mit Datenübertragung. Reine Ladekabel funktionieren nicht.
Technisch verlangt die App ein PC-SC-/ISO-7816-Gerät, das Karten mit T=0 und T=1 verarbeitet — dieselbe Geräteklasse, die für Online-Banking und Ausweise verkauft wird. Deshalb passt ein Leser, den Sie für etwas anderes gekauft haben, in der Regel auch hier: eine Fahrerkarte beantwortet gewöhnliche ISO-7816-Kommandos, kein Hersteller kann sie an eigene Hardware binden.
Ein Hinweis, den man zweimal lesen sollte: Eine Fahrerkarte wird über die goldenen Kontakte auf ihrer Vorderseite gelesen. Ein Gerät ohne Kartenschlitz kann sie deshalb nicht lesen. Der ACS ACR122U wird für diese Aufgabe am häufigsten versehentlich gekauft und funktioniert mit keiner Fahrerkarte — weder in dieser App noch in einer anderen. Einige Telefone von Oppo, OnePlus, Realme und Vivo schränken USB-Zubehör zusätzlich auf Systemebene ein; ein Leser, der an einem Telefon läuft, kann am nächsten abgewiesen werden.
Standardmäßig hält die App das Auslesedatum auf der Fahrerkarte fest, so wie es übliche Auslesegeräte tun. Das setzt die Erinnerung auf der Karte zurück.
In den Einstellungen der App lässt sich das abschalten.
Geschrieben wird ein Eintrag über den Vorgang: dass ausgelesen wurde und wann. Die Tätigkeitsdaten auf der Karte bleiben unverändert, und die DDD-Datei ist in beiden Fällen identisch. Der Eintrag ist wichtig, weil andere Programme und die Kontrolle ihn als Nachweis dafür lesen, dass die Karte fristgerecht ausgelesen wurde; wer ihn abschaltet, schwächt genau diesen Nachweis auf der Karte selbst. Die Einstellung gilt ab dem nächsten Auslesen, Sie können sie also grundsätzlich eingeschaltet lassen und für einen einzelnen Testlauf ausschalten.
Öffnen Sie in der App Settings → Save diagnostics und senden Sie die Diagnosedatei an contact@tachoassist.com. Die Oberfläche der App ist englisch und polnisch.
Die Diagnosedatei enthält technische Angaben zum Kartenleser und zum Auslesevorgang. Personenbezogene Daten oder Daten von der Fahrerkarte enthält sie nicht.
Bevor Sie schreiben: Drei Ursachen erklären die meisten fehlgeschlagenen Auslesevorgänge — ein reines Ladekabel bzw. ein Ladeadapter unter Android, ein Gerät ohne Kartenschlitz und eine falsch herum eingesteckte Karte (der Chip zuerst, die Kontakte bei den meisten Lesern nach oben). Sieht die App den Leser überhaupt nicht, ziehen Sie ihn ab, schließen Sie die App und beginnen Sie von vorn; unter Windows antwortet ein von einem anderen Programm belegter Leser keinem zweiten.
Weil das Auslesen nicht der schwierige Teil ist. Die Datei von der Karte zu holen, ist eine Minute ISO-7816-Verkehr. Arbeit macht alles danach: aus der Datei den Tag des Fahrers machen, Lenk-, Ruhe- und Arbeitszeiten prüfen, einen Verstoß erklären und die Unterlagen so lange aufbewahren, wie es das Gesetz verlangt. Genau dafür nimmt TachoAssist Geld — was es kostet, steht auf der Seite Preise.
Die Trennung ist also Absicht. Die Auslese-App ist kostenlos und bleibt es, unter Windows und unter Android, ohne ablaufende Testphase und ohne Konto zum Auslesen und Speichern. Wir verkaufen keine Hardware und verdienen auch an fremder nichts mit. Selbst wenn Sie nie eine Auswertung bei uns kaufen, bekommen Sie die Datei, die die 28-Tage-Frist verlangt — in dem Format, das der gesamte Markt liest.
Für Deutschland steht es in § 2 Abs. 5 FPersV: Die Daten der Fahrerkarte sind spätestens 28 Kalendertage nach Aufzeichnung eines Ereignisses zur Speicherung im Betrieb zu kopieren, die des Massenspeichers spätestens alle 90 Tage. Auf EU-Ebene nennt die Verordnung (EU) Nr. 581/2010 dieselben Fristen. Die Pflicht trifft das Unternehmen, der Fahrer muss die Karte dafür zur Verfügung stellen: Eine App erzeugt eine Datei, eine Pflicht erfüllen kann sie nicht.
Zwei Zahlen werden ständig verwechselt, deshalb hier deutlich. 28 Kalendertage ist die Auslesefrist der Fahrerkarte. 56 Tage ist der Mitführzeitraum — der Zeitraum, den ein Fahrer bei einer Kontrolle vorweisen muss, also der laufende Tag und die 56 Tage davor. Er wurde Ende 2024 von 28 auf 56 Tage verlängert und hat mit der Auslesefrist nichts zu tun. Die Fahrzeugeinheit ist wieder eine eigene Zahl, 90 Tage, und dafür ist TachoAssist Card Reader nicht gedacht: den Massenspeicher lesen Sie weiterhin mit Downloadkey oder Fernauslese aus.
Ausgelesen ist zudem nicht aufbewahrt: Die kopierten Daten müssen im Betrieb gespeichert und vorgehalten werden. Alle Auslesefristen stehen hier im Überblick.
Fragen
Ja. Das Auslesen ist ein neutraler technischer Vorgang, und die App ist nur das Werkzeug, das die Datei erzeugt. Die Pflicht, die Daten zu kopieren und aufzubewahren, liegt beim Unternehmen; der Fahrer muss die Karte dafür zur Verfügung stellen. Das Unternehmen gibt dem Fahrer außerdem auf Verlangen eine Kopie der von seiner Karte kopierten Daten. Wer die eigene Karte ausliest, hebt davon nichts auf.
Nur wenn Sie sie senden. Die App speichert die DDD-Datei auf dem Gerät, mit dem Sie arbeiten. Sie lädt eine Datei ausschließlich dann in einen TachoAssist-Arbeitsbereich, wenn Sie dort angemeldet sind — die Datei geht also dorthin, wo Sie sich anmelden, und sonst nirgendwohin. Ohne Anmeldung sendet die App nichts.
Die meisten Standard-USB-Kartenleser (CCID / PC-SC) sollten funktionieren; getestet sind der Generic EMV Smartcard Reader und der ACS ACR39U. Eine Fahrerkarte wird über die goldenen Kontakte auf ihrer Vorderseite gelesen, deshalb liest ein Gerät ohne Kartenschlitz sie gar nicht — der ACS ACR122U ist das Gerät, das dafür am häufigsten versehentlich gekauft wird. Unter Android braucht das Telefon ein USB-C-Datenkabel oder einen OTG-Adapter, und einige Modelle von Oppo, OnePlus, Realme und Vivo schränken USB-Zubehör ein.
Ja. Das Auslesen der Karte und das Speichern der DDD-Datei funktionieren offline. Eine Verbindung wird erst gebraucht, um die Datei an einen TachoAssist-Arbeitsbereich zu senden.
Standardmäßig hält sie das Auslesedatum auf der Karte fest, so wie es übliche Auslesegeräte tun; das setzt die Erinnerung auf der Karte zurück. Geschrieben wird nur der Eintrag über den Auslesevorgang, die Tätigkeitsdaten bleiben unverändert. In den Einstellungen der App lässt sich das abschalten, und die erzeugte Datei ist in beiden Fällen dieselbe.
Nein. TachoAssist Card Reader liest ausschließlich Fahrerkarten. Die Daten aus der Fahrzeugeinheit kommen weiterhin aus Ihrem Downloadkey oder aus der Fernauslese, und dafür gilt eine eigene Frist.
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